Freitag, 8. April 2011

I don't think, it would be good.

Ist dir schon mal aufgefallen, wie das Leben an uns vorbei rast? Selbst wenn wir versuchten, Kontrolle darüber zu erlangen, versuchten einen Funken Hoffnung zu fangen und aufrecht zu erhalten, es und wie Sand aus den Händen rieselt?Ich dachte immer, ich hätte mein Leben in der Hand und das Schicksal könne mich nur mit dem Tod bezwingen, dabei ist es unser Leben, welches uns erst die Möglichkeit gibt zu sterben und die Macht haben wir über nichts Bedeutendes im Leben. Wir wollen stark sein, trainieren im Laufe des Lebens unsere Seelen, damit sie irgendwann stark genug sind, doch sind sie dem erst gewachsen, wenn das Leben fast vorbei ist, weil man in jedem Lebensabschnitt eine neue Hürde vor sich hat. Was haben wir eigentlich für einen Wert? Rein theoretisch gar keinen und wenn, dann eher einen Minderwert. Ideologien, Selbsthass, Hass gegenüber unseren Nächsten, die doch eigentlich ein Halt sein sollten in dieser Welt. Doch schafft es keiner durch sein Leben zu gehen ohne jemanden zu verletzen. Im Endeffekt ist es sinnlos zu leben und doch tun wir es alle, weil es nicht unendlich ist und der Mensch nimmt, was er nur kriegen kann, weil er von Natur aus habgierig ist. 


Diesen Text hat ein Freund von mir geschrieben. 
Ein Freund, mit dem im Moment nicht alles gut läuft. 
Unsere Arten passen nicht zueinander. Obwohl er in meinen Augen perfekt ist.
Aber es geht nicht. Wir beide sind nicht so "normal" und während unserer Phasen crashen wir aufeinander. 
Ich weiß nicht, ob das so gut wäre, eine "feste Bindung" zu ihm einzugehen. 
Aber er ist so toll. Wir sind fast genau gleich. Er ist wundervoll, er versteht mich und ist nicht gleich beleidigt, wenn ich mal schlechte Laune hab.
Ich bin mir einfach so unsicher im Moment.
Aber ich weiß nicht mal, ob ich noch lange leben werde.
Im Moment spiele ich wieder öfter mit dem Gedanken, einfach ein Ende zu setzen. 
Andererseits will ich denen, den ich was bedeute, nicht das antun, was ich durchgemacht habe.
Oder besser immer noch mache. 
Ich wünsche niemandem, NIEMANDEM, dass er so leben muss.
Ständig diese Sehnsucht, obwohl man weiß, man wird diese Person nie wieder sehen. 
Dann der Selbsthass, die Depressionen, Essstörung, Selbstverletzung.
Ja, das alles hat angefangen, als er ging. 
Und genau das möchte ich keinem zumuten.
Ich geh mal schlafen. Mein Kopf tut so weh..


Es tut mir übrigens Leid, dass ich immer wieder vom Suizid anfange. 
Der Gedanke ist in meinem Kopf, will nicht mehr raus. Aber naja.. Sorry. 
Gute Nacht. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen